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Mittwoch, 17. Januar 2018

Simtipp: Oh Deer (Frühling 2018)

Yo, heute gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf den Frühling, auch wenn der astronomische Frühlingsanfang erst am 20. März ist. Ansonsten alles wie gehabt: Meine Zeit ist in den nächsten Wochen begrenzt. Also gibt es mehr Fotos und weniger Text.


Meine Lust auf Frühling wurde geweckt als ich auf Flickr heute dieses Foto von Oh Deer Sim-Ownerin Bambi (NorahBrent Resident) gesehen hatte. Einen Tag zuvor, hatte sie an gleicher Stelle eine grundlegende Änderung ihrer bekannten Region angekündigt.


Bisher war das Herz von Oh Deer das Café, umgeben von einem kleinen Stadtteil. Von dort führte dann immer ein Weg in die sich mit den Jahreszeiten ändernde Gestaltung. Nun sind das Café und alle umliegenden Häuser verschwunden. Es gibt nur noch Natur. Ausgereizt hat Bambie ihre Region damit noch nicht. Gut die Hälfte der Homestead Prims sind noch frei.


Ich habe jetzt in direkter Folge schon den Herbst und den Winter von Oh Deer besucht. Heute folgt der Frühling. Und wenn die Ownerin auch eine Sommergestaltung auf Oh Deer erstellt, werde ich bei dieser Region dann alle Jahreszeiten gebloggt haben.


Landepunkt ist nahe einer Brücke, die über einen schmalen Fluss führt. Zu beiden Seite schlängelt sich ein Weg durch saftige Natur. Am anderen Ende des Flusses, gibt es keine Brücke, obwohl der Weg auf der anderen Seite fortgesetzt wird. Also ist ein beherzter Sprung angesagt. Die nicht so immersiven Besucher können auch einfach auf die andere Seite fliegen.


Das Gelände wirkt insgesamt größer als die Landmasse es auf der SL-Karte vermuten lässt. Denn das Land nimmt nur etwas weniger als die Hälfte der Gesamtfläche dieser Region ein. Am Ufer der Naturinsel, wurden rund herum Nebelbänke gerezzt, die einmal den Wald schön geheimnisvoll wirken lassen und zum anderen das Wasser des Ozeans gut verdecken. Vielleicht wirkt deshalb auf mich die Landfläche größer.


Ich habe ab und zu den Weg verlassen. Dabei bin ich gegen unsichtbare Barrieren gelaufen. Keine Ahnung was das ist. Ich tippe auf eine Bounding Box von Sculpties oder Mesh-Objekten. Mit ein paar Schritten außen herum, kommt man aber immer vorbei.


Es gibt insgesamt viele animierte Tiere auf der Region. Mehr als im Herbst und Winter der letzten beiden Gestaltungen. Dabei ist mir vor allem eine Hirschfamilie aufgefallen, die gut animiert ist. Man kann sogar sehen, wie der Brustkorb sich beim Atmen bewegt. Und das kleine Hirschkalb ist wirklich süß, wenn man eine Weile zuschaut. Deshalb nun zwei Fotos von der Hirschfamilie.



Auch entlang des Flusses findet man viele Tiere. Vögel, Schildkröten, Braunbären und mehr. Wenn man bedenkt, dass noch 2400 Prims auf der Region frei sind, könnten das in den nächsten Tagen auch noch mehr Tiere werden.

Vorboten...^^
Oh Deer ist bei mir inzwischen fester Bestandteil meiner Regionsbesuche. Die Gestaltung ist zwar meist unspektakulär, aber immer liebevoll. Und wenn ich die beiden letzten Kommentare von Ownerin Bambi auf Flickr lese, hat sie die aktuelle Gestaltung wohl in zwei Tagen hingezaubert.

>> Teleport zu Oh Deer

Links:

[LL Blog] - 64-Bit Viewer für alle!

Quelle: SL Brand Center
Linden Lab am 17.01.2018 um 9:05 AM PDT
(18:05 Uhr MEZ)
- Blogübersetzung -

Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass unser neuestes Viewer-Update (5.1.0.511732 Alex Ivy) der erste Viewer von Linden Lab ist, der sowohl unter Windows als auch unter Mac als 64‑Bit Anwendung erstellt wurde. Wir möchten den vielen Entwicklern von Third Party Viewern, die bei dieser wichtigen Verbesserung geholfen haben, einen Gruß senden! Für Windows-Benutzer, auf deren Betriebssystemen noch kein 64‑Bit unterstützt wird, ist eine 32‑Bit Version verfügbar. Ihr müsst nicht herausfinden, welcher Viewer für euer System der richtige ist, denn der Viewer wird das für euch erledigen (siehe unten, insbesondere in Bezug auf ein Upgrade eures Systems).

Dadurch, dass der Viewer als 64‑Bit Anwendung erstellt wird, erhält er Zugriff auf wesentlich mehr Speicher als zuvor und in den meisten Fällen wird auch die Leistung verbessert. Benutzer, die einen der Release Kandidaten verwendet haben, hatten wesentlich weniger Abstürze.

Dieser Viewer enthält außerdem Updates für die Medienverwaltung, da wir die interne Browsertechnologie aktualisiert haben. Diese Version wird Webinhalte besser als zuvor darstellen und weitere Verbesserungen in diesem Bereich sind noch in Arbeit. Möglicherweise stellt ihr fest, dass diese Version für einige Medientypen mehr Prozesse auf eurem System ausführt. Das ist ein erwartetes Verhalten.

Es gibt einen weiteren strukturellen Unterschied, den ihr vielleicht bemerkt. Der Viewer hat jetzt eine zusätzliche ausführbare Datei - den SL_Launcher. Diese neue Komponente verwaltet den Update-Prozess für den Viewer und stellt unter Windows auch sicher, dass ihr die richtige Version für euer Betriebssystem erhaltet (in Zukunft wird das Programm möglicherweise noch andere Verantwortlichkeiten übernehmen). Für Windows-Systeme ist die beste Version normalerweise diejenige, die eurem Betriebssystem entspricht. Wenn ihr beispielsweise ein 64‑Bit Windows ausführt, erhaltet ihr den 64‑Bit Viewer. Wenn nicht, erhaltet ihr den 32‑Bit Viewer. Einige ältere Videokarten werden jedoch von Windows 10 nicht unterstützt. Daher kann es passieren, dass der Launcher euch auf die für diese Karten kompatible 32‑Bit Version umleitet. Ihr müsst nichts tun, um das zu veranlassen - es läuft alles automatisch. Wenn ihr sofort ein Update erhaltet, nachdem ihr das erste Mal diesen neuen Viewer ausführt, werdet ihr wahrscheinlich auf die bessere Version für euer System umgeleitet.

Wichtig: Wenn ihr Verknüpfungen zum Ausführen des Viewers erstellt habt, solltet ihr diese aktualisieren, um zuerst die ausführbare Datei "SL_Launcher" zu starten (andernfalls wird sich der Viewer beim Start beschweren und die Updates funktionieren nicht). Auf Macs werden die Prozesse für SL_Launcher und den Second Life Viewer beide als Icons im Dock angezeigt, wenn sie ausgeführt werden (mit der Maus über die Icons fahren, um zu sehen, welches zu welchem Programm gehört). Das ist ein bekannter Fehler und in einem zukünftigen Update werden wir ihn beheben, so dass nur noch ein einziges Icon angezeigt wird - wir entschuldigen uns für die vorübergehende Unannehmlichkeit, glauben aber, dass die Leistungsverbesserung es wert ist (sie ist ziemlich beachtlich auf den meisten Macs).

Ein 64-Bit Viewer wird dazu beitragen, dass euer SL‑Erlebnis zuverlässiger und leistungsfähiger wird (und wir haben zu diesem Zweck in diesem Jahr noch einige Projekte in der Warteschlange). Wenn ihr jedoch ältere Versionen von Windows verwendet und insbesondere keine 64‑Bit Version, könnt ihr die meisten dieser Vorteile nicht nutzen. In unseren Tests mit den Release Kandidaten hatten Nutzer mit einem 32‑Bit Windows eine bis zu dreimal höhere Absturzrate als mit einem 64‑Bit Windows 10. Fast jeder Windows-PC, der in den letzten Jahren verkauft wurde, kann ein 64‑Bit Windows 10 ausführen, auch wenn er ursprünglich nicht mit diesem Betriebssystem geliefert wurde. Wir weisen eindringlich darauf hin, dass sich das Upgrade lohnt (dies gilt auch, wenn ihr einen Third Party Viewer verwendet).

Was Linux angeht..., zu diesem Zeitpunkt haben wir keine Linux-Version für diesen aktualisierten Viewer. Wir haben ein Projekt eingerichtet, um ihn wieder zurückzubekommen. Wir reorganisieren die Linux Version, so dass anstelle eines Tarballs ein Debian-Paket erstellt wird, das ihr mit den Standardtools installieren könnt. Und anstatt alle Bibliotheken statisch zu verbinden, wird die Version einfach über den Standardmechanismus für Paketanforderungen deklarieren, was sie benötigt. Wir veröffentlichen separat in der opensource-dev Mailingliste Informationen darüber, wo das Projekt stattfindet und wie man etwas dazu beitragen kann.

Eine lustige Kleinigkeit am Rande: Der Name "Alex Ivy" kommt von LXIV, die römischen Ziffern für 64.

Freundliche Grüße,

Oz Linden

Quelle: 64-bit Viewers for All!
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Anm.:
Eigentlich hatte ich den neuen Viewer schon gestern vorgestellt, aber wenn schon mal der seltene Fall eintritt, dass Oz Linden einen Blogpost schreibt, wird der natürlich übersetzt. Außerdem hat er einige Themen ausführlicher erklärt als es in den Release Notes zum Viewer steht.

Dienstag, 16. Januar 2018

[SineSpace] - Apocalyptika

Heute ist mir mal wieder die Zeit ausgegangen. Deshalb gibt es ein paar schnelle Fotos aus der virtuellen Welt von SineSpace. Ich bin da schnell reingehüpft, nachdem ich auf Flickr dieses Foto gesehen hatte.


Apocalyptika ist gemäß ihrem Namen eine apokalyptische Stadt mit vielen Hausruinen, Autowracks und herumliegendem Müll.


Um die Stadt zieht sich eine Hochstraße, die auf Stützen gebaut wurde. Auch sie hat einige Bruchstellen. An einer Schrägen kann man mit dem Avatar hochlaufen und die Stadt aus einiger Entfernung umrunden.


Auch in der Stadt gibt es mehrere Straßen, die an einigen Stellen wie abgerissen sind. Durch einen Höhenversatz von gut 10 Metern, kann man aus dem Erdreich die Kanalisationsrohre herausragen sehen. Das sieht recht cool aus.


Insgesamt wurde viel mit Wiederholungen gearbeitet. Die abgerissene Straße gibt es zum Beispiel an drei verschiedenen Stellen. Einige Gebäude sind auch mehrfach zu finden. Und vor allem beim Müll gibt es nicht wirklich viel Auswahl. Hast du eine Müllhalde gesehen, kennst du sie alle.^^


Viel machen, außer herumlaufen, kann man in dieser Region nicht. Gäbe es in SineSpace schon ein brauchbares Combat-System, könnte man dort sicher gut ein Kampf-RP spielen. Aber optisch macht diese Stadt durchaus etwas her.


Was mich wirklich stört, ich die Darstellung von Objekten und Terrain in großer Entfernung. Da verschwimmt dann alles in einem milchigen Hellblau. Ich habe vermieden, das in meinen Fotos mit aufzunehmen, aber auf einigen kann man es schon erahnen.


Apocalyptika ist insgesamt größer als eine Region in Second Life. Da der Avatar in SineSpace aber schneller läuft, kommt es mir in etwa gleich groß vor. Zumindest brauche ich dort auch nicht länger, eine Region zu durchqueren als in SL.


Der Ersteller von Apocalyptika heißt AlphaMod. Insgesamt ist die Nutzergruppe von SineSpace um die Weihnachtszeit herum ziemlich angewachsen. Das konnte man ganz gut am SineSpace Forum erkennen, denn dort hat man vor ein paar Tagen die 1000-Nutzer-Grenze überschritten.

Für den Teleport zur Region im Viewer, einfach im Explore Fenster nach "Apocalyptika" suchen. Im Browser dürfte man direkt über diesen Link dorthin kommen:

Die Explore Seite ist hier:

Weitere Links:

Second Life Viewer 5.1.0 (511732) ist erschienen

Am 16. Januar 2018 wurde der Second Life Viewer 5.1.0 veröffentlicht. Übernommen wurde nach zwei Jahren Entwicklungszeit endlich der Code aus dem Alex Ivy RC Viewer. Das heißt, der offizielle SL Viewer unterstützt ab jetzt auch 64-Bit.

Für Windows steht weiterhin auch eine 32-Bit Version zur Verfügung. Für den Macintosh gibt es nur noch 64-Bit. Einen Linux Viewer bietet Linden Lab ab heute erstmal nicht mehr an. Das könnte sich wieder ändern, wenn ein brauchbarer 64-Bit Linux Viewer in der Open Source Community entwickelt wird. Dann würde Linden Lab diesen wieder auf der Hauptseite für den Viewer Download aufnehmen.

Einige denken nun sicher, dass es unter den TPVs ja schon sehr lange einen 64-Bit Viewer gibt. Das sind allerdings keine vollwertigen 64-Bit Viewer. Bei den TPVs wurden nur ein paar Bit umgeschrieben, damit sie bei 64-Bit Betriebssystemen mehr Hauptspeicher unterstützen als 3,75 GB RAM, Das ist die Grenze für 32-Bit Betriebssysteme. Beim aktuellen SL Viewer hat Linden Lab in den letzten beiden Jahren aber fast alle Bibliotheken ebenfalls gegen 64-Bit Versionen ausgetauscht. Darunter zum Beispiel die Havok Bibliothek für SL Physik.

Der Vorteil eines 64-Bit Viewers gegenüber einem 32-Bit Viewer, liegt nicht nur in der besseren Speichernutzung, sondern die gesamte Stabilität ist auch wesentlich höher, weil bei jedem Prozessortakt eben 8 Byte anstelle von nur 4 Byte verarbeitet werden. Dadurch gibt es weniger Flaschenhälse und die meisten Abläufe werden damit auch beschleunigt. Linden Lab will zum Release des 64-Bit Viewers noch einen eigenen Blogpost veröffentlichen. Bisher ist das noch nicht geschehen. Vielleicht beschreiben sie darin noch etwas mehr die Vorteile dieses Viewers, denn sie haben das nun monatelang mit ihren Protokolldaten bei den RC Versionen überwacht.

Der neue Update Check beim Start des Viewers
Die Liste der behobenen Fehler in den Release Notes ist so lang, dass ich erst gar nicht anfange, daraus etwas zu übersetzen. Oben in den Release Notes, wurden aber einige Hinweise gegeben, die ich noch schnell zusammenfasse.

Wie gesagt, gibt es für Windows jetzt einen 32-Bit und einen 64-Bit Viewer. Wer ein Windows 10 Betriebssystem mit Intel HD 2000 oder HD 3000 Grafikchip nutzt, sollte weiterhin den 32-Bit Viewer verwenden. Und wer nicht weiß, welchen man nehmen soll, nimmt einfach irgendeinen, denn es gibt einen eingebauten Versions-Check bei der Installation, der im Notfall die richtige Version auswählt.

Beim Mac gibt es keinen 32-Bit Viewer mehr, was aber keine große Umstellung ist, da die Mac-Version schon länger keine 32-Bit Betriebssysteme mehr unterstützt hat. Nach der Installation hat man im Mac nun zwei Icons in der Dock Leiste. Eines für den Viewer und eines für den SL-Launcher, der nach Updates für den Viewer sucht (siehe Bild oben). Das soll in späteren Releases noch auf nur ein Icon geändert werden.

QuickTime funktioniert nun nicht mehr im Mac, was bei Windows schon seit April 2016 der Fall ist. Und zu guter Letzt, ändert sich im Mac aktuell die Lautstärke einer Web-basierten Audioquelle nicht mehr mit zunehmender Entfernung. Ich schätze, dass auch das irgendwann noch behoben wird.

Und wie schon erwähnt, gibt es aktuell keinen Linux Viewer mehr. Aber Linden Lab schreibt in den Release Notes, dass man in Kürze beginnen will, mit der Community an einer Lösung zu arbeiten.


Downloads für den Second Life Viewer 5.1.0 (511732):
Windows 32-Bit | Windows 64-Bit | Macintosh

Oder einfach über die:

Release Notes:

Für Windows Nutzer, die nicht wissen, ob sie ein 32-Bit oder 64-Bit Betriebssystem verwenden, hier eine schnelle Möglichkeit, das festzustellen:
  • Mit der rechten Maustaste auf das Icon "Dieser PC" (Windows 10) oder "Computer" (Windows 7) klicken.
  • Auf Eigenschaften gehen.
  • Im sich öffnenden Fenster in die Zeile "Systemtyp" schauen. In meinem Beispiel ist es ein 64-Bit System.


Montag, 15. Januar 2018

Bericht über Sansar auf VentureBeat

Quelle: VentureBeat / Linden Lab
Auf der Technologie-Seite VentureBeat ist gestern ein Artikel von Dean Takahashi über Sansar erschienen, der ganz interessant ist. Takahashi hat schon häufiger Artikel zu Second Life oder Sansar geschrieben und sie waren stets sachlich.

Es gab in der vergangenen Woche zwar noch einige weitere englischsprachige Artikel über Linden Lab und Sansar, aber die enthielten im Wesentlichen das, was auf der CES und bei Intel abgelaufen ist. Das hatte ich bei mir ja schon ausführlich gebloggt..

Der Artikel auf VentureBeat lautet: How companies can build VR spaces inside Linden Lab’s Sansar (Wie Firmen VR-Umgebungen in Sansar erstellen können).

Zu Beginn wird kurz erklärt, dass Linden Lab nun neben Second Life auch Sansar als virtuelle Plattform betreibt und dass Sansar eine Sammlung von VR-Umgebungen ist, die sich jeder Nutzer selbst erstellen kann.

Intel hat seine Experience vom CES Messebereich selbst in Sansar erstellt und hat dazu zweieinhalb Monate gebraucht. Takahashi hat sich das in Sansar selbst angesehen und fand die virtuelle Umgebung sehr realistisch, aber die Avatare etwas hölzern, was ihn jedoch nicht störte. Nach seinem virtuellen Rundgang hat Takahashi dann ein Interview mit Ebbe Altberg geführt. Das Transkript wurde komplett auf VentureBeat abgedruckt.

Ich fasse jetzt nur die Informationen zusammen, die Ebbe während dem Interview gegeben hat.

Eine Sansar Experience hat eine Größe von vier mal vier Kilometern. Im Vergleich dazu sind Regionen in Second Life nur 256 x 256 Meter groß.

In Second Life laufen alle Regionen durchgehend 24/7, egal ob ein Avatar auf ihnen ist oder nicht. Das treibt die Kosten für die SL-Server nach oben. In Sansar werden Experiences, in denen sich kein Avatar befindet, auf der Server-Festplatte gespeichert und heruntergefahren. Will jemand hinein, wird sie sehr schnell vom Festplatten-Image wieder geladen. Deshalb wird Rechnerleistung in Sansar nur für Regionen benötigt, in denen auch Besucher sind.

Ebbe Altberg / Quelle: VentureBeat / Dean Takahashi
Sansar unterstützt Instanzen. Linden Lab legt eine Obergrenze für die Anzahl von Avataren fest. Wird diese erreicht, wird die Experience kopiert und neue Avatare werden auf diese Kopie (Instanz) umgeleitet. Dadurch bleibt eine Experience performant und kann theoretisch unendlich viele Avatare aufnehmen.

Für die Intel CES Experience hat das Team von Sansar Studios den Content (3D-Modelle) erstellt. Die Experience selbst wurde aber von Intel gebaut. Der Architekt, der den realen Messestand von Intel aufbauen musste, war von der virtuellen Version sehr beeindruckt. Denn für seine Arbeit hatte er selbst nur ein gerendertes 2D-Bild.

Um so etwas wie die Intel CES Experience zu erstellen, musste man früher mit Unity oder Unreal arbeiten. Dann fehlte aber noch ein Avatar-System, ein System für eine virtuelle Währung und ein System zur Kommunikation. All diese Dinge bringt Sansar schon mit. Nutzer können einfach einloggen und mit der Erstellung von Umgebungen beginnen.

Für "Ready Player One - Aech's Garage" hat sich Linden Lab die Genehmigung von Steven Spielberg und Warner Bros. eingeholt. Steven Spielberg war dann selbst in Sansar, um sich die Experience anzusehen. Genauso auch Ernest Cline, der Autor des Sci-Fi Romans. Er soll völlig aufgeregt gewesen sein und hat ein paar Ideen geäußert, was man noch alles aus seinem Roman umsetzen könnte.

Die Experience "Step Inside Intel 8th Gen Core" wurde komplett von Linden Lab erstellt. Ebbe sagt, dass ale drei Experiences (CES Booth, Intel Core und Aech's Garage) zusammen sieben bis acht Wochen an Arbeit gekostet hätten.

Ebbe betont, dass Sansar immer noch in der Creator Beta ist. Im Laufe dieses Jahres, will man den Fokus immer mehr in Richtung Konsument verlagern. Wie findet man schnell den passenden Content? Wie findet man andere Avatare und Kontakte? Wie kann man die Bindung und das Engagement der Nutzer stärken? Die Beta soll dann ebenfalls im Laufe des Jahres beendet werden.

Second Life hatte in den frühen Jahren viel Zugkraft bei Firmen und Marken. Heute gäbe es noch viele Universitäten in Second Life, die vor allem von Second Life lernen, sich also mit dem Thema "virtuelle Realität" auseinandersetzen. Auf der CES gab es am letzten Donnerstag eine Präsentation von Linden Lab, die zeigte, welche Möglichkeiten für Weiterbildung in Sansar zur Verfügung stehen.

Die Nutzerzahlen für Sansar sind aktuell noch sehr niedrig. Es hätte aber auch noch keine Anstrengungen gegeben, neue Nutzer nach Sansar zu holen. Im Sansar Atlas gibt es bis jetzt knapp eintausend Experiences. Noch viele weitere sind auf "Privat" gesetzt, so dass sie niemand finden kann.

Quelle: VentureBeat / Dean Takahashi
Philip Rosedale will in High Fidelity portable Avatare (können auf verschiedenen 3D-Plattformen eingesetzt werden) und Kryptowährung einführen. Auch für Sansar denkbar? Ebbe sagt, bei portablen Avataren sei er nicht sicher. Er will erst sehen, wie das in High Fidelity funktioniert. Eine Kryptowährung sei ein Weg, um nachzuverfolgen, wer welchen Content besitzt. Dennoch hat Linden Lab auch heute schon die Möglichkeit, das mit den vorhandenen Mitteln festzustellen. - Also, keine klare Aussage in Richtung Kryptowährung.

Takahashi hakt noch einmal nach: Die Idee hinter portablen Avataren und Kryptowährung ist, eine Kompatibilität zwischen verschiedenen virtuellen Welten herzustellen. Ebbe räumt ein, dass eine Kryptowährung ein Teil dieses Vorhabens sein könnte. Aber was portable Avatare betrifft, gäbe noch viele andere Probleme, die man dafür lösen müsste. Animationen, spezielle Rendering Eigenschaften (Material), Gesichtsmimik, usw. All diese besonderen Eigenschaften müssten bei einer Kompatibilität mit anderen Plattformen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht werden. Ebbe hält das für so gut wie unmöglich, da die existierenden Plattformen heute schon zu unterschiedlich seien. Dennoch hält Ebbe die Idee für faszinierend.

Was können Unternehmen in Sansar alles machen? Weiterbildung, Training, Markenbildung, virtuelle Verkaufsräume, Vertrieb, Verkauf, Fashion-Industrie (virtuelle Mode per Klick als RL-Produkt liefern lassen). Ebbe räumt ein: Essen, Trinken und sich fortpflanzen, sind in einer virtuellen Welt nicht machbar.

Wal-Mart hat eine Experience in Sansar gebaut, um seine Lagermitarbeiter an einem Gabelstapler zu trainieren.

Takahashi: Auf der CES ist VR eher rückläufig. Ist der Trend schon wieder am Abflauen? Ebbe: Es ist noch zu früh, um das zu sagen. Es gibt bei neuen Trends immer solche Überreaktionen. Jeder springt auf den Zug auf und wenn man dann sieht, dass es noch eine Weile dauert, bis alles entwickelt ist, geht das Interesse zurück. Sansar kann man sowohl in VR als auch mit einem Desktop PC nutzen. Man braucht also keine VR-Geräte. Es wird noch Jahre dauern, bis Virtual Reality angekommen ist. Die Hardware, der Preis, die Bildauflösung, das Gesichtsfeld, das Gewicht der Brille, die Kabelanbindung und die Computerleistung. Das benötigt alles noch Zeit. Es ist wie mit den mobilen Telefonen, die Anfang der 90er Jahre noch groß und unhandlich waren. Erst seit etwa 2008 sind sie richtig ausgereift.

Mit "ausgereift" meinte Ebbe wahrscheinlich das Erscheinen des ersten iPhones.

Quelle: [VentureBeat] - How companies can build VR spaces inside Linden Lab’s Sansar

[Video] - "Jo Yardley’s Time Portal: Victorian London Zone" von Amelie Marcoud

Quelle: Amelie Marcoud / Vimeo
Heute hat Amelie Marcoud ein Video veröffentlicht, das ein paar Szenen aus dem winterlichen "Victorian London" zeigt, das im Time Portal von Jo Yardley zu finden ist. Ich hatte zu diesem Bereich schon mal einen Simtipp geschrieben. Da war das Time Portal noch ziemlich neu. Inzwischen ist es mit insgesamt sechs Zeitzonen fertiggestellt.

Wie schon vor einem Jahr, wurden auch in diesem Winter fast alle Zeitzonen auf Winter umgestellt. Nur das alte Rom nicht, denn dort schneit es auch im RL relativ selten.

Amelies Clip zum viktorianischen London ist zwar nicht besonders lang, aber dafür ist es bereits das vierte Video, das sie in den letzten zwei Monaten zum Time Portal gedreht hat. Es gibt noch Clips zum alten Rom und zum Tudor London. Sowie zum Tanzclub "Walladers" aus der 1920/1930er Zeitzone. Diese drei Videos habe ich unten zusätzlich noch in ganz klein eingebettet. Zum Ansehen am besten auf Vimeo öffnen.

Jo Yardley’s Time Portal: Victorian London Zone


Jo Yardley's Time Portal: Victorian London Zone from Amelie Marcoud on Vimeo.


Hier die anderen drei Videos zum Time Portal:


Jo Yardley's Time Portal:
The Roman Zone
.

Jo Yardley's Time Portal:
Tudor Zone
.

Time Portal Destination:
Walladers
.

Links:

Sonntag, 14. Januar 2018

The Outer Garden - Die TukiReirou-Tour

Ich lasse auch heute den Zusatz "Simtipp" in der Überschrift mal weg. Denn dies hier ist lediglich eine Empfehlung zu einer geführten Tour auf der Region "The Outer Garden". Außerdem hatte ich zu dieser Region schon einmal einen Simtipp geschrieben.

Start-Szene der TukiReirou-Tour
Die Hauptplattform von The Outer Garden hat sich seit meinem letzten Bericht auch nicht so stark verändert. Als ich aber im Blog von Yana Kawanishi ein paar Fotos der zeitlich begrenzten Installation "TukiReirou" gesehen habe, war ich mir das gestern auch mal ansehen.

Das Tour-Vehikel
Dazu muss man am Hauptlandepunkt der Region auf den Teleport-Spiegel klicken. Wie der aussieht, kann man auf diesem Foto genau in der Mitte sehen. Dann erscheint ein Menü mit drei Zielen. Dort dann das Ziel "TUKIREIROU" auswählen.

Man landet in einer Röhre mit typisch japanischer Dekoration. Ich habe zuerst nach einem Durchgang oder einem weiteren Teleport Schild geschaut, denn die Röhre schien in sich geschlossen zu sein. Doch dann sind plötzlich zwei Käfigwagen aufgetaucht. Und die zeigten beim Überfahren mit der Maus ein "Setzen"-Symbol. Also habe ich mich in den Wagen gesetzt.

Ab hier wird es "fantastisch..."
Wenn man im Wagen Platz nimmt, erscheint ein Menü mit verschiedenen Steh- und Sitzposen. Ich habe dann "Stand in Front" gewählt (vorne stehen). Nach der Auswahl und dem Schließen des Menüs, konnte ich es nicht noch einmal öffnen. Man sollte also so lange rumprobieren, bis man etwas hat, das einem gefällt, und dann erst das Menü schließen.

Der Wagen hatte sich währenddessen ans andere Ende der Röhre bewegt. Dann hat er abgehoben und ist durch einen lichtdurchfluteten Mond geflogen. Was dann begann, war so unglaublich schön, das mir etwas die Worte fehlen, um es zu beschreiben.


Der Tourwagen fliegt nun etwa 30 Minuten durch eine Szene, in der Fantasie, Licht und Surrealismus auf japanische Tradition treffen. Vor allem die Lichteffekte sind traumhaft. Man erkennt immer nur einen Teil der Installation, während andere Bereiche in gleißendem Licht oder im Nebel verschwinden. Die Fotos hier im Beitrag, sind in der Reihenfolge eingefügt, in der ich sie bei der Tour aufgenommen habe. Ich habe etwa 80 Fotos geschossen und die Auswahl eben, war gar nicht so einfach.


Ich habe auf vielen Fotos den Wagen mit aufgenommen, damit ihr seht, wo der überall so vorbeifährt (wie das Foto hier oben). Auf Fotos, wo der Wagen nicht mit drauf ist, habe ich das Motiv näher herangezoomt, weil es nur aus der Entfernung zu sehen war (wie das Foto hier unten).


Auch die verwendeten Partikel sind gut gemacht. Dazu läuft japanische Musik, die sehr träumerisch ist und perfekt zur Szene passt. Ich vermute, dass dies ein vorgegebener Ablauf im Stream ist. Also kein japanischer Radiosender, sondern speziell für die Installation zusammengestellte Musik. Ich empfehle daher auf jeden Fall den Landstream einzuschalten und der Musik bei der Fahrt zu lauschen!


Ich war bei der Tour so damit beschäftigt, mich umzuschauen, Dinge heranzuzoomen und Fotos zu schießen, dass ich keinerlei Notizen gemacht habe. Deshalb schreibe ich jetzt aus dem Gedächtnis, was ich da gestern erlebt habe.


Ich dachte zuerst, TukiReirou sei der Name des Erstellers dieser Installation. Aber ich habe ein paar Objekte geprüft und sie wurden alle vom Sim Owner Bisou Dexler gerezzt. Was nun TukiReirou bedeutet, kann ich nicht sagen. Eine Suche auf Google brachte nur Ergebnisse in Verbindung mit Second Life und Outer Garden.


Am Start der Tour befindet sich ein Schild mit der Aufschrift "Beyond Through the Moon". Ich war davon ausgegangen, dass dies der Name der Installation ist. Doch im Outer Garden Blog habe ich eben gelesen, dass der Bereich "The Moon is Serene" heißt. Oder wie ich immer auf Japanisch zu sagen pflege 月玲瓏. ^^


Man kann auch während der Fahrt aussteigen. Es gibt in der Szene verschiedene Teleports in Form von goldenen Sternen. Sie führen zurück zum Hauptlandepunkt vom Outer Garden. Das habe ich aber nur beim Zoomen mitbekommen. Ich wollte die Fahrt unbedingt bis zum Ende erleben. Denn es war fast wie ein Traum.


Ich hatte in meinem Viewer das ALM und Schatten aktiviert. Ich weiß nicht, ob es eine Rolle spielt, dass dies eingeschaltet ist. Einfach mal probieren. Wichtig ist aber, die Sichtweite auf etwa 300 Meter zu stellen. Denn dann erkennt man schemenhaft auch die weiter entfernten Gebäude und Objekte während der Fahrt. Und natürlich das vorgegebene Windlight zu verwenden. Ich habe einige Fotos gesehen, für die ein anderes Windlight verwendet wurde. Das sieht dann nicht mehr halb so traumhaft aus, wie ich das erlebt habe.


Nach 30 Minuten setzt der Wagen genau dort wieder auf, wo man eingestiegen ist. Sollte bei der Ankunft kein Wagen zu sehen sein, muss man etwas warten. Maximal 10 Minuten, denn soweit ich gesehen habe, sind drei Zweiergruppen mit Wagen in der Szene unterwegs.


Ich kann leider nicht sagen, wie lange diese Installation auf Outer Garden noch erhalten bleibt. Bisou Dexler ändert mehrmals im Jahr seine zusätzlichen Szenen, während die Hauptinstallation auch mal länger unverändert bleibt. Wer sich das ansehen will, sollte deshalb nicht zu lange warten.

Das Ende der fantastischen Reise. Ich tauche wieder in den Mond ein.
Für mich war das eine halbe Stunde, an die ich mich sicher auch in Jahren noch erinnern werde. Ich will das auch nicht noch einmal ansehen, denn das würde das Ersterlebnis irgendwie banaler wirken lassen.

Heute endet auch mein langer Weihnachtsurlaub. Ich habe in den letzten Tagen ziemlich viel gebloggt. Ich hatte irgendwie Lust darauf, vor allem, weil ich tagsüber immer viel von dem erledigen konnte, was ich mir für den Urlaub vorgenommen hatte.

Nun beginnen für mich aber anstrengende Monate. Ich muss bereits nächsten Sonntag auf eine einwöchige Dienstreise, in der ich dann gar nichts bloggen werde. Solche Dienstreisen werde ich mehrfach im Jahr 2018 haben. Die nächste schon im Februar. Vielleicht habe ich deshalb so viel gebloggt, weil ich eben diese Pausen haben werde.

>> Teleport zu "The Outer Garden"

Links:

[Sansar] - "Step Inside Intel 8th Gen Core"

Die CES 2018 ist zwar seit Freitag vorüber, aber die zwei Experiences, die Intel zusammen mit Linden Lab für Sansar gebaut hat, können weiterhin besucht werden. Zur Experience "CES Booth", hatte ich bereits hier einen Bericht geschrieben. Dort kann man jetzt auch nach dem Ende der CES 2018 immer noch den Messeauftritt des Prozessorherstellers besichtigen.

Auf dem Weg in den Core i7
Die zweite Experience, die Intel für die CES erstellt hatte, heißt "Step Inside Intel 8th Gen Core". Und das ist wörtlich zu nehmen. Intel hat seinen neuen i7 Prozessor der achten Generation als begehbares 3D-Modell nachgebaut. Dabei dürfte es sich um den neuen Intel Core i7-8700K handeln, denn man läuft an insgesamt sechs Prozessorkernen vorbei.

Die Prozessorkerne stehen im Mittelpunkt des Modells
Der Landepunkt in der Experience ist auf einem Laufsteg weit oberhalb des Prozessors. Am Ende des Stegs gibt es zwei Teleports. Der linke führt zum Eingang in den Prozessor, der rechte in die "CES Booth" Experience von Intel. Von diesem höheren Steg sieht man auch gut, dass der Prozessor nicht einfach nur so auf einer flachen Plattform liegt, sondern er sitzt auf einer kleinen Nachbildung eines Motherboards.

Zwischen den Kernen gibt es Smart Cache Elemente
Der Weg durch den Prozessor wird ebenfalls durch einen Laufsteg vorgegeben. Der hat auch keine Abzweigungen. Man wird zielgenau an allen Elementen vorbeigeführt, die Intel in sein Modell aufgenommen hat. Das Ganze ist allerdings eher symbolisch zu sehen. Tatsächlich sieht es so, wie in Sansar, natürlich nicht in einem Prozessor aus. Es gibt dort weder blaue Effektbeleuchtung, noch ist der Bereich für den integrierten HD-Grafik Prozessor goldfarben und ähnelt einer Großstadt. Dennoch kommt dieser Bereich ziemlich cool (nächstes Foto).

Die integrierte Intel HD Grafik-Prozessor
An verschiedenen Elementen gibt es Erklärungen in Textform, was man da vor sich hat. Diese Erklärungen sind aber relativ kurz. Intel hat mehr Wert auf die optischen Komponenten in dieser Experience gelegt. Die Besichtigung soll nicht in Arbeit ausarten.


Wenn man den Rundgang bis zum Ausgang des Prozessors absolviert, wird man wieder zurück auf den Startpunkt teleportiert. Ich bin dann noch einmal runter zur zweiten Rampe und habe ein paar Fotos von den Baugruppen außerhalb des Prozessors gemacht. Die sehen irgendwie viel cooler aus als die LEGO Klötzchen im Prozessor. Deshalb hier nun drei Fotos dieser Elemente.


 

Insgesamt ein weiteres Beispiel, für was sich Sansar in Zukunft gut einsetzen lässt. Virtuelle Visualisierung von Komponenten, die man im RL für gewöhnlich nicht zu Gesicht bekommt. Zusammen mit dem CES Booth und [HTC] Ready Player One - Aech's Garage, hat Sansar in der vergangenen Woche einen Schritt nach vorn gemacht. Auch wenn es funktionell noch überall hapert. Dazu kommt die Promotion aus der Zusammenarbeit mit Intel und HTC auf einer Veranstaltung, die von Millionen Menschen verfolgt wurde. Eine gute Woche für Linden Lab.

>> Link zur Experience "Step Inside Intel 8th Gen Core"

Links:

Samstag, 13. Januar 2018

Übersicht aktueller Third Party Viewer / 2018-01-13

Ich habe schon sehr lange keine Übersicht zur TPV-Liste mehr geschrieben. Bei den TPV-Treffen wird ja überwiegend nur über die Entwicklung der Linden Lab Viewer diskutiert. Also will ich auch mal den aktuellen Stand der Third Party Viewer beleuchten.

Es gab in den letzten drei Jahren zwar nur wenige Änderungen, doch dass zum Beispiel der Lumiya Viewer nicht mehr in der TPV-Liste ist, haben wahrscheinlich die wenigsten mitbekommen. Dennoch funktioniert der Lumiya immer noch und auch die Homepage ist noch vorhanden..

Neu hinzugekommen ist der Textclient MetaChat, der nur für mobile Apple iOS Geräte genutzt werden kann. Allerdings ist der Entwickler fleißig und bringt fast wöchentlich neue Updates heraus.

Prominente Hauptviewer-Abgänge seit meinem letzten Bericht, sind der CtrlAltStudio und der Dolphin Viewer. Eigentlich muss man auch den UKanDo mit dazu zählen, auch wenn er aktuell noch in der TPV-Liste unter "veraltet" geführt wird.

Ich habe für die Übersicht einfach die Tabelle aus der SL-Wiki kopiert und nur die Spalten für den Viewer Namen (mit Link zur jeweiligen Wiki-Seite) und die Plattform Icons übernommen. In die rechte Spalte habe ich dann ein paar Infos zur aktuellen Versionsnummer eingetragen. Und was mir sonst noch so eingefallen ist.

Aktive vollwertige Viewer


Viewer Plattformen Aktueller Stand
Alchemy  Alchemy WindowsMacOSLinux Aktuelle Version: 5.0.7.41341
vom 17. November 2017
Link zum Alchemy Blog
Black Dragon  Black Dragon Windows Aktuelle Version: 2.9.9B
vom 10. Januar 2018
Hinweis in Wiki wegen geänderter Anzeige von ARC-Werten.
Link zum Black Dragon Blog
Firestorm  Firestorm WindowsMacOSLinux Aktuelle Version: 5.0.7.52912
vom 21. Juni 2017
Sollte vor Weihnachten ein Update bekommen. Kam aber nicht. Vielleicht im Januar 2018.
Link zum Firestorm Blog
Kokua  Kokua WindowsMacOSLinux Aktuelle Version: 5.1.0
vom 28. Oktober 2017
Entwicklung wurde im Oktober 2017 eingestellt.
Link zum Kokua Blog
Catznip  Catznip WindowsLinux Aktuelle Version: R12.0
vom 1. Januar 2018
Link zum Catznip Blog
Restrained Love  Restrained Love WindowsMacOS Aktuelle Version: 2.9.22.1
vom 8. Januar 2018
Link zum Restrained Love Blog
Singularity  Singularity WindowsLinux Aktuelle Version: 1.8.7
vom 16. Juni 2016
Gehört eigentlich in die Rubrik "veraltet".  Letzter Nightly Build vom 18. November 2017
Link zum Singularity Blog

Sparten-Viewer


Viewer Plattformen Aktueller Stand
Radegast  Radegast WindowsMacOSLinux Aktuelle Version: 2.25
vom 25. Oktober 2017
Textclient mit 3D Grafik Modus.
Link zum Radegast Blog
MetaChat  MetaChat iPhone Aktuelle Version: 1.2.2
vom 12. Januar 2018
Textclient nur für Apple Mobile Geräte.
Link zum MetaChat Blog
Mobile Grid Client  Mobile Grid Client Android Aktuelle Version: 1.25.1255
vom 21. Juli 2016
Textclient nur für Android Geräte, aber veraltet. Wird wohl bald herausgenommen.
Link zum Mobile Grid Client Blog
LittleSight  LittleSight Android Aktuelle Version: 1.2.0
vom 5. Mai 2012
Textclient nur für Android Geräte, und hoffnungslos veraltet. Muss eigentlich herausgenommen werden.
Link zum LittleSight Blog
GroupTools  GroupTools Windows Aktuelle Version: 2.2.43.1
vom 23. Februar 2017
Spezieller Textclient für Gruppenaktivitäten. Nur Windows.
Link zum GroupTools Blog

Veraltete Viewer


Warum diese Viewer überhaupt noch in der TPV-Liste geführt werden, erschließt sich mir nicht. Bei allen drei ist klar, dass sie kein Update mehr erhalten. Keiner der Viewer kann Bento Avatare anzeigen, der Exodus und der Imprudence noch nicht einmal Fitted Mesh. Wobei ich immer gehofft hatte, dass der Exodus Viewer noch einmal zurückkommt. Aber Katharine Berry hat diesen super Viewer einfach verrotten lassen.

Viewer Plattformen Aktueller Stand
Exodus  Exodus WindowsMacOSLinux Aktuelle Version: 13.09.21.1
vom 21. September 2013
Link zum Exodus Blog
Imprudence  Imprudence WindowsMacOSLinux Aktuelle Version: 1.3.2
vom 18. Mai 2011
Link zur Imprudence Donload Seite
UKanDo  UKanDo Windows Aktuelle Version: 3.8.5
vom 14. Oktober 2015
Keine Webseite mehr vorhanden.

Nicht mehr dabei seit meinem letzten Bericht ist der Dolphin Viewer und der CtrlAltStudio bei den vollwertigen Viewerm. Sowie der MetaBolt  und der Lumiya Viewer bei den Text Clienten. Auch das Inventar Backup-Tool Stored Inventory, ist nicht mehr verfügbar..

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